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10.09.2025:

Ruth Weiss bei ihrer Dankesrede (Foto: David Powell)

Trauer um Ruth Weiss

Ruth Weiss ist gestorben.
Sie war eine Journalistin und Autorin.
Sie wurde 101 Jahre alt.


Sie wurde 1924 in Fürth geboren.
Als Kind war sie oft bei ihrer Familie in Aschaffenburg.
Ruth Weiss war Jüdin.
Deshalb musste sie 1936 nach Südafrika fliehen.
In Südafrika wurde sie eine wichtige Journalistin und Autorin.
In Südafrika hat Ruth Weiss gegen das Apartheidsregime gearbeitet.
Das Apartheidsregime war eine Regierung in Südafrika.
Die Regierung hat Menschen mit dunkler Hautfarbe schlecht behandelt.
Ruth Weiss hat dabei Nelson Mandela getroffen.
Nelson Mandela hat auch gegen das Apartheidsregime gearbeitet.
Ruth Weiss hat viel über Rassismus gelernt.
Und sie hat viel über Diskriminierung gelernt.
Sie fand Rassismus und Diskriminierung sehr schlecht.
Seit 1960 hat Ruth Weiss gegen Rassismus geschrieben.
Und sie hat gegen die Unterdrückung von Minderheiten geschrieben.
Außerdem hat sie für die Rechte von Frauen geschrieben.


Ruth Weiss ist immer wieder nach Deutschland zurückgekommen.
1999 war Ruth Weiss zum ersten Mal an der Mädchenrealschule Aschaffenburg.
Seitdem kam sie immer wieder an die Schule zurück.
Sie erzählte den Jugendlichen von ihrem Leben.
Und sie sprach mit den Jugendlichen über Mut, Gerechtigkeit und Toleranz.
Die Jugendlichen mochten Ruth Weiss sehr gerne.
Und die Jugendlichen fanden Ruth Weiss toll.
Ruth Weiss konnte gut mit jungen Menschen sprechen.
Sie erklärte den jungen Menschen:

  • Was passiert bei Fremdenfeindlichkeit?
  • Was passiert bei Intoleranz?
  • Was passiert bei Rassismus?

2010 bekam die Mädchenrealschule einen neuen Namen.
Die Schule heißt jetzt: Ruth-Weiss-Realschule.
Es gab eine große Feier für den neuen Namen.
Die Schule soll die Botschaft von Ruth Weiss weitergeben.
Die Botschaft ist:
Alle Menschen sollen gut miteinander umgehen.
2019 haben sich Freunde von Ruth Weiss zusammengetan.
Sie haben einen Verein gegründet.
Der Verein heißt: Ruth-Weiss-Gesellschaft.
Der Verein will sich um das Werk von Ruth Weiss kümmern.
Ruth Weiss war 2024 zum letzten Mal in Aschaffenburg.
Die Stadt und die Schule haben Ruth Weiss eingeladen.
Sie haben ihren 100. Geburtstag gefeiert.
Es gab eine Feier im Bachsaal.
Und es gab ein Schulfest.
Ruth Weiss hat viel gegen Rassismus und Apartheid gemacht.
Dafür hat sie viele Preise bekommen.
Zum Beispiel:

  • 2023 hat sie den südafrikanischen Nationalorden bekommen.
    Der Preis heißt: Companion of O. R. Tambo.
  • 2014 hat sie das Bundesverdienstkreuz bekommen
  • 2024 hat sie das Große Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland bekommen.

Jürgen Herzing ist der Oberbürgermeister von Aschaffenburg.
Er sagt:
Ruth Weiss war mutig und stark.
Sie hat viel für Gerechtigkeit gemacht.
Ihre Arbeit zeigt uns:
Jeder kann die Welt besser machen.
Ihre Worte und Taten bleiben in den Köpfen von den Menschen.
Sandra Finnegan ist die Chefin von der Ruth-Weiss-Realschule.
Sie sagt:
Ruth Weiss war eine besondere Frau.
Wir werden sie nicht vergessen.
Wir werden an sie denken.
Das ist wichtig für unsere Schule und für die nächsten Generationen.
Anni Kropf arbeitet bei der Ruth-Weiss-Gesellschaft.
Sie sagt:
Ruth Weiss hat uns viel beigebracht.
Wir wollen weiter gegen Rassismus arbeiten.

© SUMM AI

Ein Computer hat diesen Text in Leichte Sprache übertragen.
Der Text ist nicht durch Menschen mit Behinderungen geprüft worden.
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